Der Drumback überzeugt durch seine innovative Design-Idee, in der Martin Ballendat die Vorteile des Netzrückenstuhls mit denen des Polsterrückenstuhls zu verbinden wusste.

2018.01.31 | 11:32:00

Vier Auszeichnungen in Folge

Der Arbeitsplatzstuhl Drumback gewinnt auch den „Good Design Award“

Der Good Design Award ist einer der angesehensten und ältesten Design Awards, der seit 1950 jährlich vom The Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design in Kooperation mit dem European Centre for Architecture, Art, Design and Urban Studies vergeben wird.

Viasit hat nun mit der Verleihung des Good Design Awards eine weitere renommierte Auszeichnung für den Drumback Arbeitsplatzstuhl erhalten – die vierte in Folge!

Das hat seine Gründe: Ein Bürostuhl, der gleichzeitig ergonomisch und bezahlbar, ökologisch und komfortabel ist – das war die Herausforderung für Designer Martin Ballendat. Herausgekommen ist der Drumback, seit langem einer der innovativsten Bürostühle überhaupt.

Martin Ballendat hat eine Reihe von interessanten Detaillösungen geschaffen, die ein gelungenes Ganzes ergeben: Auf den ersten Blick sieht man ein sehr eigenständiges und gefälliges Design.

Die bedeutendste Innovation beim Drumback ist die Gestaltung der Rückenlehne. 

Bisher gab es bei Bürostühlen zwei Standards: Stühle mit Polsterrücken sind aufgebaut aus einer flächigen Rückenlehne, auf der ein Polster befestigt und darüber ein Bezugsstoff gespannt wird. Bei Stühlen mit Netzrücken, der zweiten Variante, besteht die Rückenlehne aus einem sehr stabilen, verwindungssteifen Rahmen, über den ein Netzgeflecht gespannt wird. Beide Varianten haben ihre Fans. Der Drumback verbindet die Vorteile beider Varianten miteinander.
Denn der Rückenaufbau des Drumback besteht aus einer flächigen, aber leicht gewölbten Rückenlehne, über die ein Netzgeflecht gespannt wird – ähnlich wie beim Fell einer Trommel. Aus diesem Konstruktionsprinzip erklärt sich auch der Produktname „Drumback“. Diese Lösung war technisches Neuland und stellte entsprechend hohe Anforderungen an die Produktentwicklung.

Nachhaltigkeit

Durch die Rückenkonstruktion werden bei der Herstellung zwei Bauteile eingespart, nämlich die sogenannte Rückenträgerplatte und das Polsterschaumteil. Diese Teile brauchen also nicht produziert, nicht ins Werk transportiert, nicht verklebt, und später nicht recycelt zu werden. Wenn man überlegt, dass pro Jahr in Deutschland rund 720.000 Polsterrückenstühle produziert werden, bedeutet dies ein Einsparpotenzial von rd. 400 Tonnen Polsterschaum im Jahr – bei gleich gutem Sitzkomfort und gleich guten ergonomischen Eigenschaften.
Auch gegenüber dem herkömmlichen Netzrückenstuhl hat der Drumback ökologische Vorteile: Damit ein Netzrücken hinreichend stabil ist, muss der Befestigungsrahmen sehr stabil und verwindungssteif sein. Das erreicht man durch die Verwendung von Verbundwerkstoffen in der Produktion, die sich nicht leicht wieder sortenrein recyceln lassen. Anders der Drumback: Die große, flächige Rückenlehne wird statisch nicht so stark beansprucht und kann deshalb aus sortenreinem Polypropylen produziert werden, das sich zu 100% recyceln lässt und immer wieder zur Rückenlehne werden kann.

Nutzerfreundliche Handhabung

Großen Wert hat Viasit auch auf die einfache Bedienbarkeit gelegt. Die Bedienelemente sind sehr nutzerfreundlich gestaltet: Sie sind in den Stuhl integriert und mit selbst erklärenden Icons markiert. Die Rückenhöhe verstellt man mit zwei einfachen Klemmen, die fast alle Testpersonen auf Anhieb fanden und bedienen konnten. Die neue digitale Bedienungsanleitung ist in jedem Webbrowser nutzbar und erleichtert das Einstellen des Stuhls auf die eigenen Bedürfnisse enorm.

So schont der Drumback gleich drei Dinge: Den Rücken, das Portemonnaie – und die Umwelt!

Vier große Awards in Folge

Der Good Design Award reiht sich in die Liste nationaler und internationaler Designpreise ein, die der Drumback bereits gewonnen hat. So wurde er mit dem German Brand Award, dem Green Product Award und dem Mixology North Award in Großbritannien ausgezeichnet.

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